Kategorie-Archiv: Allgemein

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   Informationsarchiv

 

Bd.17(2014):345-379_Schorcht

 

Hans-Jürgen Schorcht (Ilmenau)
Ingenieurausbildung in Thüringen von ihren Anfängen bis heute
Jenaer Jahrbuch zur Technik – und Industriegeschichte Band 17 (2014), S. 345-379

Inhalt:
Der Autor dieses Beitrags war Universitätsprofessor für Maschinenelemente an der TU Ilmenau und hat von 2000-2010 das Steinbeis-Transferzentrum Federntechnik Ilmenau geleitet. Auf der Grundlage seiner langjährigen Erfahrungen als Hochschullehrer vermittelt er in diesem Artikel nicht nur eine umfassende Übersicht über die Ingenieurausbildung in Thüringen, sondern setzt sich auch kritisch mit der aktuellen deutschen Bildungspolitik im Allgemeinen und den gegenwärtigen Problemen der Ingenieurausbildung im Besonderen auseinander.
Hauptthemen dieses Beitrags sind:
- Situation der ingenieurtechnischen Bildung in Deutschland in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
- Ingenieurtechnische Bildung in Thüringen von 1870 bis 1945
- Ingenieurtechnische Bildung in Thüringen von 1945 bis zur Herstellung der Einheit Deutschlands
- Ingenieurtechnische Bildung in Thüringen nach der Herstellung der Einheit Deutschlands

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Bd.17(2014): 313-343_Wille

 

Willi Wille
Brücken verbinden
Jenaer Jahrbuch zur Technik – und Industriegeschichte Band 17 (2014), S. 313-343

Inhalt:
Brücken verbinden Ufer im realen und im übertragenen Sinn. Eine moderne Verkehrsinfrastruktur ist ohne Brücken nicht vorstellbar. Brücken sind aber auch hervorstechende Zeugnisse der Ingenieurbaukunst vergangener Jahrhunderte bis heute.
Der vorliegende reich bebilderte Beitrag will aufmerksam machen auf bemerkenswerte Brückenbauten in aller Welt und dem Betrachter einige Grundlagen für seine Beurteilung oder die Einordnung einer Brücke geben. Im Einzelnen werden behandelt:
- Tragprinzipien für Brückenträger
- Materialien für den Brückenbau
- Brücken und ihre Zweckbestimmung
- Bauausführung und Risiken im Brückenbau
- Bewegliche Brücken
- Brücken in Thüringen und Saalebrücken im Stadtgebiet von Jena

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Bd.17(2014): 305-311_Ihling

 

Horst Ihling (Eisenach)
Einer der Männer der ersten Stunde in der Ostzone: Der Rennfahrer Kurt Baum aus Hainspitz
Jenaer Jahrbuch zur Technik – und Industriegeschichte Band 17 (2014), S. 305-311

Inhalt:
Der Rennfahrer Kurt Baum aus dem Dörfchen Hainspitz, zwischen Jena und Eisenberg gelegen, war einer der vielseitigsten, um nicht zu sagen schillerndsten Figuren des ostdeutschen Motorsports. Er errang 48 erste Plätze bei Motorrad- und Wagenrennen, die mit unbändigem Willen, 27 Knochenbrüchen und vielen Entbehrungen erkauft worden waren.
In dem reich bebilderten Beitrag wird das Rennfahrerleben von Kurt Baum ausführlich beschrieben.

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Bd.17(2014): 267-304_Grolle

 

Lambert Grolle (Jena)
Dr. Otto Eppenstein und die Entwicklung der Feinmessgeräte bei Carl Zeiss Jena bis 1945
Jenaer Jahrbuch zur Technik – und Industriegeschichte Band 17 (2014), S. 267-304

Inhalt:
Im Oktober 2014 jährt sich zum zweiundsiebzigsten Male der Todestag von Dr. Otto Martin Eppenstein. Es ist das Anliegen dieses Beitrages, das Leben und Wirken dieses hervorragenden Zeiss-Wissenschaftlers zu würdigen. Neben einer ausführlichen Beschreibung von Eppensteins Lebensleistung wird in dem Beitrag auch der „ungewöhnliche Mensch“ Eppenstein gewürdigt und sein Leidensweg in der NS-Zeit wegen seiner jüdischen Herkunft geschildert.

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Bd.17(2014): 247-265_Fauer

 

Ernst Fauer (Apolda)
Sonnenuhren in Jena
Jenaer Jahrbuch zur Technik – und Industriegeschichte Band 17 (2014), S. 247-265

Inhalt:
Der Beitrag liefert eine Übersicht über bekannte Sonnenuhren in Jena mit Bild, Standortangabe und Registriernummer der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie. Zusätzlich wird das grundlegende Funktionsprinzip der unterschiedlichen Sonnenuhren beschrieben. Im Einzelnen werden vorgestellt:
- Mittelalterliche Sonnenuhren mit horizontalem Schattenstab
- Vertikale Polstab-Sonnenuhren
- Horizontale Polstab-Sonnenuhren
- Polare Sonnenuhren
- Äquatoriale Ringsonnenuhren
- Spezielle Sonnenuhren mit der Möglichkeit, die mitteleuropäische Zeit zu ermitteln
(Äquatoriale Sonnenuhr mit Bernhardtscher Walze, Optische Sonnenuhr)

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Bd.17(2014): 229-245_Schmadel

 

Lutz D. Schmadel (Heidelberg)
Namen Kleiner Planeten mit Bezug zur astronomischen Optik
Jenaer Jahrbuch zur Technik – und Industriegeschichte Band 17 (2014), S. 229-245

Inhalt:
- Das System der Kleinen Planeten
- Erste Entdeckungen
- Zur Nomenklatur der Kleinen Planeten
- Von Abbe bis Zernike – Namen Kleiner Planeten mit Bezug auf die astronomische Optik
Diese alphabetische Liste ist im Anhang wiedergegeben und enthält die definitive Nummer und den Namen des Kleinen Planeten, das Entdeckungsdatum und die Entdecker sowie eine kurze Begründung für die Namensgebung.

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Bd.17(2014): 219-228_Mucke

 

Hermann Mucke (Wien)
Vollautomatische Feuerkugelstation in Oed / Martinsberg NÖ
Jenaer Jahrbuch zur Technik – und Industriegeschichte Band 17 (2014), S. 219-228

Inhalt:
Der Autor dieses Beitrages hat 2008/2009 für den Österreichischen Astronomischen Verein in Zusammenarbeit mit der Tschechischen Akademie der Wissenschaften eine vollautomatische Feuerkugelstation im Norden Niederösterreichs in Oed bei Martinsberg errichtet. In diesem Beitrag wird der Aufbau der vollautomatischen Feuerkugelstation (Feuerkugel-Kamera, Kameraturm) zur Beobachtung von Meteoriten beschrieben und über die Beobachtungsergebnisse im Zeitraum vom 17. Juni 2009 bis 25. Mai 2014 berichtet.

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Bd.17(2014):179-218_Pfaff

 

Walter Pfaff (Jena)
Betrachtungen zur betrieblichen Entwicklung während meiner Tätigkeit in OAs seit 1931 bis Februar 1967 auf dem Gebiet der Produktion von Astrooptik sowie einschlägiger Großoptiken im VEB Carl Zeiss Jena
Jenaer Jahrbuch zur Technik – und Industriegeschichte Band 17 (2014), S. 179-218

Inhalt:
Ing. Walter Pfaff (1907 – 1984) war langjähriger Leiter der Zeiss-Großoptikfertigung in der Optischen Astrowerkstatt (OAs). Er hatte mehr als 40 Jahre mit größtem Engagement auf seinem Gebiet gearbeitet. In den Jahren 1946-1953 war er zusammen mit etwa 265 anderen Zeiss-Fachleuten zwangsweise in Leningrad tätig. Nach seiner Rückkehr aus Russland ist die Astrowerkstatt fast vollständig durch ihn neu eingerichtet worden. Er wurde in der DDR gemeinsam mit Kollegen von OAs mit dem Nationalpreis ausgezeichnet.
Der abgedruckte Text wurde von Walter Pfaff selbst verfasst und ist am 1. 10. 1973 von ihm unterzeichnet worden. Der sehr persönliche Rückblick des Verfassers auf seine berufliche Tätigkeit liefert auch interessante Einblicke in das „Innenleben“ von Zeiss. Der Rückblick wird durch Anmerkungen des Herausgebers ergänzt, die der Erläuterung von Sachverhalten für Außenstehende dienen.

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Bd.17(2014):141-177_Ceragioli

 

Roger Ceragioli (Tucson, Arizona, USA)
Das Plössl-Okular: Eine Erfindung aus Jena ?
Jenaer Jahrbuch zur Technik – und Industriegeschichte Band 17 (2014), S. 141-177

Inhalt:
G. S. Plössl hat das Plössl-Okular, wie wir es heute verstehen, nicht „erfunden“. Die vorliegende Arbeit stellt, nach einem Abriss über Plössls Leben, eine Untersuchung darüber an, wie ein moderner Okulartyp mit seinem Namen in Verbindung gebracht wurde.

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